Georg Weber: “Erfolg ist nicht allein der Umsatz!”
Als Spezialist für thermische Profikochtechnik steht MKN für Wachstum, Innovation und wirtschaftliche Nachhaltigkeit – gepaart mit starken Werten, Vertrauenswürdigkeit und einer langfristigen, menschenorientierten Unternehmenskultur. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Zeiten konnte sich MKN in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich entwickeln – in einzelnen Bereichen deutlich gegen den allgemeinen Markttrend. Entscheidend geprägt hat diese Erfolgsgeschichte CEO Georg Weber, der heuer sein 25-jähriges Firmenjubiläum feiert – und nun mit Rolling Pin über sein Erfolgsrezept spricht.

Als Spezialist für thermische Profikochtechnik steht MKN für Wachstum, Innovation und wirtschaftliche Nachhaltigkeit – gepaart mit starken Werten, Vertrauenswürdigkeit und einer langfristigen, menschenorientierten Unternehmenskultur. Trotz schwieriger wirtschaftlicher Zeiten konnte sich MKN in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich entwickeln – in einzelnen Bereichen deutlich gegen den allgemeinen Markttrend. Entscheidend geprägt hat diese Erfolgsgeschichte CEO Georg Weber, der heuer sein 25-jähriges Firmenjubiläum feiert – und nun mit Rolling Pin über sein Erfolgsrezept spricht.

Herr Weber, warum bleibt man 25 Jahre in einem Unternehmen?
Man bleibt, wenn man glücklich und zufrieden ist. Und wenn andere auch mit einem zufrieden sind. MKN ist eine echte Erfolgsgeschichte. Wenn man hier entscheidend mitwirken kann, ist man am Ende erstaunt, wie schnell die 25 Jahre vergangen sind.
Was ist für Sie Erfolg?
Erfolg ist nicht allein Umsatz oder EBIT, er ist auch die Art und Weise, wie man das ambitionierte Ziel erreicht. Erfolg ist das Gefühl des Glücklichseins. Vielleicht haben Sie monetären Erfolg, aber wenn Sie und Ihr Umfeld nicht glücklich sind, dann bedeutet Erfolg gar nichts. Natürlich muss man auch auf kaufmännische Kennzahlen schauen, man muss die Sicherheit, Resilienz und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens garantieren.

Stichwort kaufmännische Zahlen: MKN ist erfolgreich wie nie. Warum?
Wir haben buchhalterisch eine sehr gute Resilienz, was in unserer Branche nicht immer üblich ist. Deshalb sind wir auch von der Süddeutschen Zeitung und der Creditreform letztes Jahr unter die Top fünf der Familienunternehmen in Deutschland gevotet worden. Die stabile Bilanz erreicht man aber vor allem durch Langfristigkeit und Bodenständigkeit. Das heißt, wir reinvestieren einen bedeutenden Teil unserer Erträge und stärken dadurch sukzessive das Unternehmen. Ich nenne das Evolution. Wir machen einen Schritt nach dem anderen, das aber stetig.
Sie haben 2025 den Dr.-Georg-Triebe-Preis in der Kategorie „Person“ erhalten, eine der bedeutendsten Auszeichnungen der Branche, die nur alle fünf Jahre vom Verband der Fachplaner Gastronomie/Hotellerie/Gemeinschaftsverpflegung vergeben wird. Was bedeutet Ihnen dieser Preis?
Das ist eine große Wertschätzung. Aus der Vielzahl von Managern einer so großen Branche ausgewählt zu werden, dafür kann man nur dankbar sein. Es ist auch sehr motivierend.
Und verdient: Sie haben auch die Internationalität von MKN sehr erfolgreich vorangetrieben.
Ja, wir haben in Deutschland eine sehr starke Marktposition, aber die Hauptdynamik der letzten Jahre entstand durch unsere weltweiten Aktivitäten. Die bewusste strategische Entscheidung der Internationalisierung macht MKN heute von einzelnen Marktentwicklungen unabhängiger, da wir regional diversifiziert sind.
Sie produzieren nur am deutschen Standort?
Ja, ausschließlich in Wolfenbüttel. Hier entwickeln und fertigen wir auf 80.000 Quadratmetern hochmoderne Profikochtechnik von multifunktionalen Geräten wie FlexiChef und FlexiCombi über Spezialisten wie die neue OPTIMA bis hin zu individuellen Herdanlagen. Dafür verbinden wir hochautomatisierte Fertigung mit handwerklicher Kompetenz. Von Wolfenbüttel aus liefern wir in rund 100 Länder weltweit.
Was sagen Sie Menschen, die meinen, Investition in moderne Küchentechnik lohne sich nicht?
Es wird immer Menschen geben, die nicht investieren wollen. Alle, die es wollen, brauchen aber Sicherheit, dass die Investition sinnvoll, zukunftsweisend, ökonomisch, qualitativ hochwertig und langlebig ist. Vor allem aber geht es darum, Küchenteams zu entlasten, Prozesse zu vereinfachen und verlässliche Top-Ergebnisse zu ermöglichen.

Würden Sie noch gerne eine Vision umsetzen?
Das Leben ist für mich stetige Veränderung. Gäbe es da nur die eine Vision, wäre es langweilig. Ich sehe, wo wir noch besser werden und uns weiterentwickeln müssen. Wir denken an morgen und arbeiten mit Leidenschaft und Optimismus daran.
Wie vermitteln Sie das Ihrer Belegschaft?
Indem ich es authentisch vorlebe. Man muss die Energie und den Willen spüren. Umgeben Sie sich mit Menschen, mit denen Sie gerne zusammen sind – und die ziehen dann auch wieder andere mit. Ich bekomme aber auch viel Energie und Motivation von meinem Team. Wir sind da anders – und wir wollen auch anders sein. Wir wollen persönlicher sein. Wenn Sie zu uns kommen, merken Sie: Da ist mehr Herz im Spiel, das ist nicht nur Business, da will Ihnen nicht nur irgendjemand etwas verkaufen. Wir wollen eine Beziehung mit den Kunden eingehen, das bestmögliche Produkt bieten, die bestmögliche Qualität. Und die Kompetenz, die Leidenschaft, den Support unseres ganzen Teams in allen Bereichen. Und das spüren die Menschen.
Nach 25 Jahren: Welchen ultimativen Tipp hätten Sie für den jungen Georg Weber?
Mach‘s nochmal genau so.
