Mentor Code: Heinz Reitbauer, Jessica Rosval, Lucki Maurer

Auch internationale Größen haben einmal klein angefangen. Wer waren ihre Mentoren, Vorbilder und Wegbereiter?
November 5, 2026 | Fotos: Helge O. Sommer, Julia Losbichler, Raphael Gabauer

Heinz Reitbauer

„Alain Chapel hat mir die ­Fokussierung auf die Qualität der Produkte beigebracht!“

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Heinz Reitbauer muss man nicht mehr groß­artig erklären. Mit seinem Drei-Sterne-Restaurant Steirereck führt er jedes Jahr aufs Neue die Liste der besten Restaurants des Landes an und scheint momentan im Ranking der The ­World‘s Top 50 Restaurants auf Platz 33 auf.

“Letztendlich haben mich natürlich meine Eltern vorgeprägt. Die Gebrüder Obauer, bei denen ich in die Lehre gehen durfte, haben mich geerdet und mir die Leidenschaft und das Naturverständnis vermittelt. Dann natürlich der leider schon verstorbene Alain Chapel, der Erfinder der Nouvelle Cuisine, bei dem ich ein Jahr in Frankreich verbracht und von ihm absolute Produktfokussierung und kompromisslose Qualität gelernt habe. Eigenschaften, die ich bis heute hochhalte.”

Jessica Rosval

„Mutter hat mich zur starken Frau gemacht, die ich bin!“

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Jessica Rosval hat sich nach Ausflügen in die Küche ihrer kanadischen Heimat in jene Italiens verliebt. In Botturas Casa Maria Luiga und im Al Gatto Verde reifte sie zur Starköchin. Nebenbei lehrt sie Migrantinnen in einem Benefizprojekt das Kochen.

An erster Stelle muss ich unbedingt meine Mutter nennen, obwohl sie kein Chef, ­sondern Interiordesignerin ist. Sie hat mich zu jener starken Frau gemacht, die ich ­heute bin! Ausleben durfte ich diese Stärke dann in der Küche bei Massimo Bottura. Ich habe 13 Jahre für und mit ihm gearbeitet. Er hat mir beigebracht, was grenzenloses Vertrauen, Selbstsicherheit, freie Kreativität und echte Freundschaft in unserer Branche bewirken können.

Lucki Maurer

„Tim Mälzer hat mir beigebracht, dass man sein soll, wie man ist!“

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Ich hatte drei wichtige Mentoren. Stefan Marquart, für den ich 13 Jahre gearbeitet habe und der mein Fineset komplett verändert hat. Dann Heiko Antoniewicz, der mein Denken, wie man mit Lebensmitteln umgeht und Prozesse gestaltet, total beeinflusst hat. Und natürlich Tim Mälzer, weil er ein völlig unterschätzter, wunderbarer Mensch mit dem größten Herzen der Welt ist, der mir beigebracht hat, dass man so sein soll, wie man eben ist. Nie verbiegen! Wem’s nicht passt, Pech gehabt, dann ist’s halt so.

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