Ex-Mochi-Koch Miguel Ángel Giraldo eröffnet das Ossa in Wien
Mitten im ruhigen Wiener Gersthof hat sich Miguel Ángel Giraldo seinen ersten eigenen Betrieb geschaffen. Der gebürtige Peruaner, zuvor bei Mochi und Pauli tätig, eröffnete Ende 2025 das Ossa. Der Name ist Programm: „Ossa“ bedeutet auf Latein Knochen. Gekocht wird vom Knochen bis zur Haut, von der Wurzel bis zum Blatt.

Mitten im ruhigen Wiener Gersthof hat sich Miguel Ángel Giraldo seinen ersten eigenen Betrieb geschaffen. Der gebürtige Peruaner, zuvor bei Mochi und Pauli tätig, eröffnete Ende 2025 das Ossa. Der Name ist Programm: „Ossa“ bedeutet auf Latein Knochen. Gekocht wird vom Knochen bis zur Haut, von der Wurzel bis zum Blatt.

Die Produkte kommen bevorzugt aus der Region und bestimmen das ständig wechselnde Menü. Giraldo kombiniert saisonale Zutaten mit internationalen Techniken und peruanischen Einflüssen. So wird aus Wurzelgemüse eine Ceviche mit Topinambur-Leche-de-Tigre, Jakobsmuscheln treffen auf eine Mole aus Johannisbrot. Auf der reduzierten Karte stehen oft nur die Hauptzutaten, die genaue Zubereitung erschließt sich erst am Tisch.
Der konsequente Produkteinsatz prägt auch die Inszenierung: eigens gefertigtes Geschirr, klare Räume und eine Küche, die sich nach der Verfügbarkeit richtet. Ossa zeigt, wie ein sorgfältig definiertes Küchenprinzip Menügestaltung und Storytelling zugleich prägen kann.
