„Gastfreundlichkeit kann keine Maschine ersetzen“
Herr Ott, als Veranstalter: Was bewegt die Branche gerade?
Natürlich sind Kostendruck und Personalmangel große Themen. Das verändert vor allem unsere Rolle als Veranstalter. Die Besucher wollen nicht nur Produkte sehen, sondern konkrete Antworten und Ideen für den Betrieb.

Das heißt, es reicht heute nicht nur, Stände zu verkaufen?
Nein, längst nicht mehr. Unsere Aufgabe ist es, Menschen zusammenzubringen, Orientierung zu geben und Mehrwerte für die Branche zu schaffen. Eine erfolgreiche Messe ist heute weit mehr als eine Ausstellungsfläche – sie ist Impulsgeber, Netzwerk und Marktplatz zugleich. Deshalb setzen wir bei der „Alles für den Gast“ heuer bewusst auf das Thema „KI und Mensch“. KI ist kein abstraktes Zukunftsthema mehr, sondern Teil unseres Alltags. Sie kann Betriebe entlasten und Freiräume schaffen, damit wieder mehr Zeit für das Wesentliche bleibt: den persönlichen Kontakt mit dem Gast. Denn Gastfreundlichkeit kann keine Maschine ersetzen.

Nun haben Sie zwei Formate entwickelt: „GASTRO CIRCUS“ und „NEXT GASTRO“ – was erwartet die Leute?
Mit NEXT GASTRO schaffen wir eine Plattform für die nächste Generation der Gastronomie. Wir bringen junge Talente, etablierte Persönlichkeiten und Vordenker zusammen, um die Zukunft zu gestalten. Mit GASTRO CIRCUS gehen wir bewusst neue Wege. Wir verbinden Entertainment, Networking und Business zu einem Erlebnisformat in Wien. Damit sprechen wir gezielt auch jene an, die sich neue Formen des Austauschs abseits einer klassischen Fachmesse wünschen.
Die „Alles für den Gast“ wird auch als Plattform bezeichnet, warum?
Unser Anspruch ist es, die „Alles für den Gast“ von einer erfolgreichen Fachmesse zu einer ganzjährigen Branchenplattform weiterzuentwickeln. Wir wollen Menschen verbinden, Wissen vermitteln und neue Impulse setzen – an 365 Tagen im Jahr. Die Messe in Salzburg bleibt dabei das Herzstück und der wichtigste persönliche Treffpunkt unserer Community.
