„Fine Dining ist tot“: Bruno Verjus schließt sein 2-Sterne-Restaurant
Bruno Verjus zieht nach mehr als 13 Jahren einen Schlussstrich: Am 22. Dezember 2026 schließt sein Pariser Restaurant Table. Seine Begründung fällt deutlich aus: „Fine dining is dead“, erklärte der französische Koch in einem auf Instagram veröffentlichten Video. Verjus wolle weiterhin Menschen mit außergewöhnlichen Produkten und großer Küche erreichen – nur nicht mehr ausschließlich einen kleinen Kreis, der sich dieses Erlebnis leisten könne.
Bruno Verjus zieht nach mehr als 13 Jahren einen Schlussstrich: Am 22. Dezember 2026 schließt sein Pariser Restaurant Table. Seine Begründung fällt deutlich aus: „Fine dining is dead“, erklärte der französische Koch in einem auf Instagram veröffentlichten Video. Verjus wolle weiterhin Menschen mit außergewöhnlichen Produkten und großer Küche erreichen – nur nicht mehr ausschließlich einen kleinen Kreis, der sich dieses Erlebnis leisten könne.
Das Table eröffnete Verjus 2013 in der Rue de Prague im 12. Arrondissement von Paris. Der Quereinsteiger, der zuvor unter anderem als Unternehmer, Autor und Foodjournalist arbeitete, machte das Produkt zum Mittelpunkt seiner Küche. 2024 erreichte das Restaurant Platz drei bei The World’s 50 Best Restaurants, 2025 folgte Platz acht.
Aktuell serviert Verjus dort das Menü „Couleur du jour“ für 480 Euro ohne Getränke. Was nach der Schließung folgt, hat er noch nicht konkret verraten. Klar ist nur: Er will seine Küche in einem anderen Rahmen weiterdenken.
Die Entscheidung passt zu einer Debatte, die das Fine Dining gerade grundsätzlich beschäftigt: Wie exklusiv muss Spitzengastronomie sein, wie viel Erlebnis braucht sie – und welche Regeln gehören über Bord?
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