Spitzenköchin Anne-Sophie Pic macht ihre Küche zur offenen Bühne
Anne-Sophie Pic eröffnet im Herbst 2026 ein neues Restaurant in Paris. „Anne-Sophie Pic Paris“ zieht in die neue Fondation Cartier pour l’art contemporain an der Place du Palais-Royal, nur wenige Schritte vom Louvre entfernt. Für die Gestaltung arbeitet die Köchin erneut mit Bruno Moinard und Claire Bétaille zusammen. Im Zentrum ihres Entwurfs steht eine Küche, die vollständig zum Gastraum gehört.

Anne-Sophie Pic eröffnet im Herbst 2026 ein neues Restaurant in Paris. „Anne-Sophie Pic Paris“ zieht in die neue Fondation Cartier pour l’art contemporain an der Place du Palais-Royal, nur wenige Schritte vom Louvre entfernt. Für die Gestaltung arbeitet die Köchin erneut mit Bruno Moinard und Claire Bétaille zusammen. Im Zentrum ihres Entwurfs steht eine Küche, die vollständig zum Gastraum gehört.

Das Team kocht direkt vor den Gästen. Drei Herdanlagen bilden den Arbeitsbereich, ohne Glasscheibe zwischen Zubereitung und Tisch. Sichtbar wird damit mehr als das Anrichten: Die Besucher können die Abläufe während des Kochens verfolgen. Damit diese Nähe im Alltag funktioniert, haben die Planer die technische Ausstattung und die Organisation der Arbeitsplätze besonders genau ausgearbeitet. Den Übergang markiert der Boden: Terrazzo in der Küche geht in einen warm getönten Teppich im Restaurant über.
Pflanzen auf dem Teller und im Glas
Kräuter und andere Pflanzen prägen Pics Küche. Mit Aufgüssen und Infusionen arbeitet sie deren Aromen heraus und kombiniert sie so, dass sich der Geschmack schrittweise entfaltet.
Diesen Ansatz führt die Köchin in der angeschlossenen Bar weiter: Hier stehen alkoholfreie Kreationen im Mittelpunkt. Gäste erreichen den Bereich durch eine versteckte Tür im Restaurant oder über einen separaten Eingang an der Rue de Marengo.
Eine U-förmige Theke, hohe Hocker und tiefe Sitzmöbel bieten unterschiedliche Plätze zum Verweilen. Gedämpftes Licht und florale Stoffmuster hinter geriffeltem Glas schaffen einen intimen Rahmen.
Ein Tisch für Begegnungen
Entlang der Rue de Rivoli öffnen große Fenster das Restaurant zur Stadt. Moinard und Bétaille knüpfen damit an Jean Nouvels Architektur für die Fondation an. Eiche, Ulme, Leinen und Flechtwerk geben dem Gastraum Wärme. An einem langen Gemeinschaftstisch können Freunde ebenso zusammenkommen wie Gäste, die sich erst beim Essen kennenlernen. Ein angrenzender Lounge-Bereich mit großen Pfingstrosen aus Gips greift Pics Signaturblume auf.
Die Gestalter haben bereits in London und Valence mit der Köchin zusammengearbeitet. Auch in Paris berücksichtigen sie neben dem Ambiente die Wege und Arbeitsbedingungen des Teams. Einen konkreten Eröffnungstermin und Details zum Menü hat das Haus noch nicht angekündigt.

