Kaffee war gestern? Jetzt kommt das Matchamobil
Erst eroberte Matcha die Getränkekarten der Cafés, jetzt geht der Trend auf die Straße. Das Wiener Unternehmen Espressomobil bringt mit dem „Matchamobil“ ein neues mobiles Barkonzept an den Start. Statt Espresso gibt es frisch aufgeschlagenen Matcha, serviert aus einer umgebauten Piaggio Ape. Hinter der Idee steckt Espressomobil-Gründer Moriz Fleissinger, der seit 15 Jahren auf mobile Gastronomie setzt.
Erst eroberte Matcha die Getränkekarten der Cafés, jetzt geht der Trend auf die Straße. Das Wiener Unternehmen Espressomobil bringt mit dem „Matchamobil“ ein neues mobiles Barkonzept an den Start. Statt Espresso gibt es frisch aufgeschlagenen Matcha, serviert aus einer umgebauten Piaggio Ape. Hinter der Idee steckt Espressomobil-Gründer Moriz Fleissinger, der seit 15 Jahren auf mobile Gastronomie setzt.
Vom Trendgetränk zur eigenen Marke
Matcha gehört bei Espressomobil schon länger zum Sortiment. Die steigende Nachfrage, insbesondere bei jüngeren Gästen, gab schließlich den Anstoß für ein eigenständiges Konzept. „Für uns war klar: Wenn wir Matcha machen, dann nicht einfach als zusätzlichen Drink auf der Kaffeekarte, sondern als eigenes Konzept“, erklärt Fleissinger.
Das Matchamobil setzt auf ein vollständig pflanzliches Angebot. Frisch aufgeschlagener Ceremonial Matcha trifft auf Hafer- oder Kokosdrinks und fruchtige Zutaten. Neben dem klassischen Iced Matcha Latte steht etwa ein Strawberry Cloud Matcha auf der Karte. Die Zubereitung erfolgt direkt vor den Augen der Gäste.
Verantwortlich für den Aufbau der neuen Marke ist Felix Kriegler. Als Head of Matchamobil kümmert er sich um Produktentwicklung, Vertrieb, Markenaufbau und Social Media.
Matcha auf drei Rädern
Seine ersten größeren Auftritte hatte das Matchamobil bereits beim Electric Love Festival und beim Frequency Festival. Auch auf Social Media begleitet Kriegler den Aufbau des Konzepts. Die Videos über Produkttests, Fahrzeugumbau und erste Verkaufserfahrungen erzielten nach Unternehmensangaben innerhalb von 90 Tagen rund 300.000 Aufrufe auf TikTok und Instagram.
Künftig soll das Fahrzeug vor allem bei Festivals, Firmenevents und Markenveranstaltungen eingesetzt werden. Unternehmen und Agenturen können das Matchamobil inklusive Personal, Equipment und Getränken buchen.
Für Espressomobil ist das ein weiterer Schritt beim Ausbau des Eventgeschäfts. Aus ursprünglich drei Piaggio Apen ist innerhalb von 15 Jahren eine Flotte von rund 100 mobilen Kaffeeeinheiten im DACH-Raum geworden. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben an rund 1.500 Veranstaltungstagen jährlich im Einsatz.
Dass Matcha den klassischen Kaffee verdrängen wird, glaubt Kriegler nicht. Er sieht das grüne Trendgetränk vielmehr als langfristige Ergänzung im Getränkemarkt.
