Dolve Vita on Speed: Tim Raue startet SPIZZA PIZZA
Die Idee entstand aus einer Lücke im Angebot: Tim Raue isst auf seinen Reisen gerne Pizza, fand an Flughäfen und Bahnhöfen jedoch nichts, das ihn überzeugte. Gemeinsam mit dem Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff will er das ändern. Nach dem Auftakt am Flughafen Berlin Brandenburg folgt im ersten Quartal 2027 eine Filiale am Hamburger Bahnhof Dammtor. Das Duo plant, SPIZZA PIZZA bundesweit an Verkehrsknotenpunkten zu etablieren.
Die Idee entstand aus einer Lücke im Angebot: Tim Raue isst auf seinen Reisen gerne Pizza, fand an Flughäfen und Bahnhöfen jedoch nichts, das ihn überzeugte. Gemeinsam mit dem Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff will er das ändern. Nach dem Auftakt am Flughafen Berlin Brandenburg folgt im ersten Quartal 2027 eine Filiale am Hamburger Bahnhof Dammtor. Das Duo plant, SPIZZA PIZZA bundesweit an Verkehrsknotenpunkten zu etablieren.
Raue entwickelt die Rezepturen und bestimmt die kulinarische Richtung. Hölterhoff übernimmt den Unternehmensaufbau, die Finanzierung und die Suche nach geeigneten Standorten. Das Konzept richtet sich an Reisende, die wenig Zeit mitbringen und trotzdem mehr als einen schnellen Snack wollen.
Viel Vorbereitung, kurze Backzeit
Damit das funktioniert, beginnt die Produktion weit vor der Bestellung. Partner Roberto di Frosty aus Erftstadt stellt den Teig aus Weizenmehl, Hefe, Salz und etwas Rapsöl her. Nach seiner Ruhezeit wird der Boden im Steinofen vorgebacken, nach Raues Vorgaben belegt und anschließend schockgefrostet.
In den Filialen wandert die Pizza erst auf Bestellung in einen Hochleistungs-Durchlaufofen. Bei rund 316 Grad backen Käse und Belag dort zum ersten Mal. Der Rand soll luftig wie beim neapolitanischen Vorbild werden, der Boden römisch knusprig. Nach Angaben der Betreiber ist die Technik darauf ausgelegt, auch bei großem Andrang kurze Wartezeiten zu ermöglichen.
Kulinarisch bleibt Raue seinem Zusammenspiel von Süße, Säure und Schärfe treu. Die „Spicy Berlin“ verbindet Sucuk mit Sambal-Chilipaste und Pfefferoni-Mayonnaise. Bei „Spicy Salmon & Pickles“ kombiniert er gebeizten Sashimi-Lachs mit eingelegtem Kürbis und Ingwer. Die „Truffle Shuffle Bianco“ setzt auf Herbsttrüffel-Käsecreme aus dem Piemont, confierte Champignons und Topinambur.
Insgesamt umfasst die Auswahl elf herzhafte Varianten und zwei Frühstückspizzen mit Rührei. Neben einer Margherita mit Fior di Latte und Basilikum-Pistou steht auch eine vegane Kreation mit Caponata und einer pflanzlichen Käsealternative auf der Karte. Gäste können zwischen 18 und 30 Zentimetern Durchmesser wählen.
Vom Frühstück bis zum Aperitivo
SPIZZA PIZZA ist als Ganztageskonzept angelegt: Morgens gibt es Cornetti, Laugengebäck und Kaffee, später ergänzen Desserts und zwei mit Raue entwickelte Eissorten das Angebot. Dazu kommen italienische Limonaden, Bier, Wein und Aperol Spritz.
Gäste bestellen und bezahlen an digitalen Terminals. Katharina Raue gestaltet das Ambiente als moderne Interpretation einer italienischen Trattoria – mit kräftigen Farben, Karomustern und pinker Leuchtschrift.
Variable Grundrisse und stapelbare Öfen sollen den Ausbau erleichtern: vom kleinen Verkaufstresen bis zur Filiale mit Sitzplätzen. Nach BER und Hamburg Dammtor wollen die Gründer weitere Flughäfen und Bahnhöfe in Deutschland erschließen.

