AmRest-CEO Luis Comas verlässt den Gastro-Konzern

Seit 2021 steht Luis Comas an der Spitze der Restaurantgruppe mit mehr als 2.100 Standorten. Ende Jänner zieht es ihn zu neuen Aufgaben – seine Nachfolge steht bereits fest.
Oktober 8, 2026 | Text: Redaktion | Fotos: AmRest

Luis Comas beendet seine Zeit an der Spitze von AmRest zum 31. Jänner 2027. Der Manager, der zunächst die Restaurantmarke La Tagliatella leitete und im Juli 2021 den CEO-Posten übernahm, möchte sich neuen persönlichen und beruflichen Interessen widmen. Bis zu seinem Abschied führt er die Geschäfte weiter.

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Luis Comas beendet seine Zeit an der Spitze von AmRest zum 31. Jänner 2027. Der Manager, der zunächst die Restaurantmarke La Tagliatella leitete und im Juli 2021 den CEO-Posten übernahm, möchte sich neuen persönlichen und beruflichen Interessen widmen. Bis zu seinem Abschied führt er die Geschäfte weiter.

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Schon vor seinem Einstieg bei AmRest im Juli 2020 sammelte Comas Erfahrung mit internationalen Gastromarken. Seine Laufbahn führte ihn unter anderem zu Burger King und Yum! Brands. Auf der Iberischen Halbinsel verantwortete er das Geschäft von Pizza Hut und KFC und wirkte am Start von Taco Bell in Spanien mit. Anschließend betreute er bei der Alshaya Group mehrere Restaurantkonzepte im Nahen Osten.

Ein weiterer Markteintritt fällt noch in seine Amtszeit: Für das vierte Quartal 2026 plant AmRest die ersten Taco-Bell-Restaurants in Polen. Dabei baut das Unternehmen auf seine bestehenden Strukturen vor Ort, von der Lieferkette bis zum Liefergeschäft.

Eine Rückkehr an die Spitze

Am 1. Februar 2027 folgt María Elena Pato-Castel auf Comas. Sie war bereits fast zehn Jahre für AmRest tätig und kennt sowohl die Konzernführung als auch den Restaurantbetrieb. Insgesamt bringt die Managerin mehr als 30 Jahre Erfahrung in Gastronomie und Konsumgüterbranche mit. Sie gehörte Führungsgremien spanischer Yum!-Brands-Gesellschaften an und betrieb selbst KFC-Restaurants auf der Iberischen Halbinsel. Zuletzt arbeitete sie als unabhängige Verwaltungsrätin und beriet Unternehmensgremien.

Ihre künftige Verantwortung umfasst ein großes internationales Geschäft: Ende Juni 2026 betrieb AmRest 2.133 Restaurants in 22 Ländern. Die Anfänge gehen auf einen Pizza Hut in Polen zurück, aus dem Mitgründer Henry McGovern einen Gastronomiekonzern aufbaute. 2019 schied er aus; inzwischen investiert er über McWin in Restaurantkonzepte und Lebensmitteltechnologien.

Der Führungswechsel steht in einem anspruchsvollen Marktumfeld an. Im ersten Halbjahr 2026 sank der Umsatz um 2,5 Prozent auf rund 1,23 Milliarden Euro. Auch in Deutschland belastete die schwächere Nachfrage das Geschäft. Parallel eröffnete die Gruppe 29 Restaurants und renovierte 103 Standorte.

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