Verkauf von Berliner Luxushotel Adlon vorerst gescheitert
Der geplante Verkauf des Hotel Adlon Kempinski Berlin kann vorerst nicht starten. Bei der Gesellschafterversammlung fand das Vorhaben zwar breite Zustimmung, für die erforderliche Kapitalmehrheit reichte das Ergebnis dennoch nicht aus.
Der geplante Verkauf des Hotel Adlon Kempinski Berlin kann vorerst nicht starten. Bei der Gesellschafterversammlung fand das Vorhaben zwar breite Zustimmung, für die erforderliche Kapitalmehrheit reichte das Ergebnis dennoch nicht aus.
Verkaufspläne gehen in die nächste Runde
Ganz vom Tisch ist der Verkauf damit noch nicht. Fondsmanager Jagdfeld wertet die breite Zustimmung unter den Gesellschaftern als Signal, das Verfahren weiterzuverfolgen. Eine weitere Abstimmung ist bereits angekündigt, ein konkreter Termin steht bislang nicht fest.
Bereits im Vorfeld hatte das geplante Verkaufsverfahren für Diskussionen gesorgt. Im Zentrum stand unter anderem eine Erfolgsbeteiligung für Anno August Jagdfeld, die bei einem besonders hohen Verkaufserlös greifen würde. Mehrere größere Gesellschafter hatten diese Regelung kritisch gesehen.
Trotz dieser Widerstände fand der Verkauf grundsätzlich breite Unterstützung. Für den ersten Anlauf reichte sie am Ende dennoch nicht – das Adlon bleibt damit vorerst im bisherigen Eigentümerkonstrukt.
Für den laufenden Hotelbetrieb ändert sich zunächst nichts: Kempinski bleibt Betreiber des Berliner Traditionshauses. Ob und wann der Verkaufsprozess erneut gestartet wird, hängt nun von der angekündigten zweiten Abstimmung ab.
