Stefan ‘Der Hexer’ Wiesner: “Ich bin schon immer meinen Weg gegangen”

Stefan Wiesner kocht mit Steinen, Bäumen, Musik und Kunst – und hat sich damit über Jahrzehnte eine kulinarische Sprache geschaffen, die kaum mit einer anderen vergleichbar ist.
September 11, 2026 | Text: Rolling Pin, Ursula Macher | Fotos: Julia Losbichler

Stefan Wiesner kocht mit Steinen, Bäumen, Feuer, Musik und Kunst. Als „Hexer aus dem Entlebuch“ hat sich der Schweizer über Jahrzehnte eine kulinarische Sprache geschaffen, die sich kaum mit einer anderen vergleichen lässt. Der entscheidende Moment kam, als er wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand stand und beschloss: Was andere verkaufen, will er nicht mehr verkaufen.

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Im neuen Rolling Pin Talk erzählt Wiesner, wie daraus Menüs über Alexander Skrjabin, Joseph Beuys, Dada, Bauhaus, Paracelsus oder Patrick Süskinds „Das Parfum“ entstanden. Er spricht darüber, warum Herkunft allein noch keine gute Küche macht, weshalb Köche wieder verstehen müssen, wie Tiere leben und Pflanzen wachsen – und warum seine Gerichte manchmal selbst seinen Gästen zu weit gingen.

Wiesner spricht auch offen über die schwierigsten Jahre seiner Karriere: Zehn Jahre kämpfte er für eine eigene höhere Fachschule für Köche, am Ende scheiterte das Millionenprojekt. Heute hat er mit dem Mysterion einen Teil dieser Idee im Kleinen umgesetzt. 2027 will er dort wieder aufbrechen – wohin, weiß er selbst noch nicht. Sicher ist nur: Stillstehen gehört nicht zu seinem Plan.

Unbedingt anhören! www.rollingpin.com/podcast

 

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