Deutschlandstart für Pizza Pilgrims mit zwei Münchner Standorten
Pizza Pilgrims macht seine Deutschlandpläne konkret: Das erste Restaurant entsteht in der Leopoldstraße 56 in München-Schwabing und soll am 31. Oktober eröffnen, ein zweites soll im Jänner 2027 im Münchner Tal folgen. Mit den beiden Adressen legt die in London gegründete Marke den Grundstein für ihre weitere Expansion. Bis zu 50 Standorte nennt Pizza Pilgrim als Ziel für den deutschen Markt. In welchem Zeitraum diese entstehen sollen, ist noch offen.
Pizza Pilgrims macht seine Deutschlandpläne konkret: Das erste Restaurant entsteht in der Leopoldstraße 56 in München-Schwabing und soll am 31. Oktober eröffnen, ein zweites soll im Jänner 2027 im Münchner Tal folgen. Mit den beiden Adressen legt die in London gegründete Marke den Grundstein für ihre weitere Expansion. Bis zu 50 Standorte nennt Pizza Pilgrim als Ziel für den deutschen Markt. In welchem Zeitraum diese entstehen sollen, ist noch offen.
L’Osteria bringt die Markterfahrung mit
Bei seinem Einstieg kann das Unternehmen auf einen etablierten Partner zurückgreifen: L’Osteria kündigte 2025 den Erwerb von Mehrheitsanteilen an Pizza Pilgrims an. Beide Marken sollen eigenständig bleiben und ihre internationale Entwicklung gemeinsam vorantreiben.
Den Aufbau hierzulande verantwortet Claus Hummel als Managing Director Germany. Er kommt von L’Osteria, wo er über Jahre die Expansion und den Bau neuer Restaurants begleitete.
Mit neapolitanischer Pizza auf den deutschen Markt
Wie die Zusammenarbeit beim Markteintritt hilft, erklärte Mitgründer Thom Elliot gegenüber dem britischen Branchenmedium Propel: L’Osterias Erfahrung erleichtere die Immobiliensuche und den Aufbau von Kontakten. Bevor weitere Städte folgen, will das Team sein Konzept zunächst in München etablieren. Die beiden Restaurants sollen zeigen, wie das Angebot bei den deutschen Gästen ankommt.
Kulinarisch setzt Pizza Pilgrims auf neapolitanische Pizza. Für München kündigt das Unternehmen einen über 72 Stunden doppelt fermentierten Teig an. Zu den Zutaten zählen „00“-Mehl der neapolitanischen Caputo-Mühle und Tomaten von Solana. Mozzarella soll wöchentlich frisch aus Italien geliefert werden. Mit den Produzenten arbeitet die Marke nach eigenen Angaben seit Jahren zusammen.
Der Teig wird täglich frisch angesetzt, die Pizzen gibt es im Restaurant und zum Mitnehmen. Für den Deutschlandstart sucht das Unternehmen parallel Personal für Küche, Service und Management.
Vom Londoner Marktstand zur Restaurantgruppe
Bevor Thom und James Elliot ihre ersten Pizzen in London verkauften, lernten sie das Handwerk in Italien kennen. Die Brüder kündigten 2012 ihre Jobs und machten sich auf die Suche nach Rezepten, Zutaten und Zubereitungstechniken. Mit einer dreirädrigen Piaggio Ape legten sie anschließend rund 4.500 Kilometer zurück nach London zurück. Auf dem Berwick Street Market in Soho begann schließlich ihre gemeinsame Geschichte als Gastronomen.
Aus dem mobilen Pizzaofen entwickelte sich eine Restaurantgruppe mit rund 30 Standorten im Sommer 2026. Der Einstieg in München führt die Marke nun erstmals nach Deutschland – und soll zeigen, wie sich das in Großbritannien gewachsene Konzept hier etablieren lässt.

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