Westafrika trifft Mayo. Und plötzlich macht alles Sinn.

Sternekoch Anthony Sarpong interpretiert Kelewele neu, mit würziger Kochbanane, gerösteten Mandeln und Black Garlic Chakalaka Mayo. Ein Streetfood-Klassiker, der zeigt, wie spannend moderne Küche sein kann, wenn Herkunft auf Neugier trifft.
September 7, 2026 | Fotos: beigestellt

Streetfood muss nicht kompliziert sein, um kulinarisch spannend zu werden. Manchmal braucht es nur wenige Zutaten und eine kreative Kombination, mit der man nicht gerechnet hat!

Kelewele ist genau so ein Gericht.

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Kelewe: Kochbanane mit Black Garlic Chakalaka Mayo von Anthony Sarpong

Der westafrikanische Streetfood-Klassiker lebt von reifen Kochbananen, Gewürzen und dem Spiel zwischen natürlicher Süße und leichter Schärfe. Außen goldbraun und leicht karamellisiert, innen weich und saftig: Schon für sich ist Kelewele ziemlich unwiderstehlich.

Für Anthony Sarpong wird daraus eine Bühne für etwas Neues. Der Sternekoch verbindet die würzige Kochbanane mit gerösteten Mandeln und der Oliehoorn Black Garlic Chakalaka Mayo. Das Ergebnis spielt mit Kontrasten: heiß und cremig, süß und pikant, weich und crunchy. Black Garlic bringt Tiefe, Chakalaka Würze und die Mayo verbindet die unterschiedlichen Aromen zu einem überraschend harmonischen Ganzen.

Und genau darin steckt eine Idee, die weit über dieses eine Gericht hinausgeht.

Streetfood ist längst Spielwiese für moderne Küche

Die Grenzen zwischen Streetfood, Casual Dining und Fine Dining verschwimmen. Klassiker werden neu gedacht, Geschmäcker reisen um die Welt und Köche kombinieren Techniken und Aromen, die auf dem Papier vielleicht nicht selbstverständlich zusammengehören.

Anthony Sarponge Kelewele braucht dafür weder zehn Komponenten noch komplizierte Küchentechnik. Stattdessen steht Geschmack im Mittelpunkt.

Die Kochbanane bringt Süße und Substanz. Ingwer, Knoblauch, Chili und Paprika sorgen für Wärme und Würze. Geröstete Mandeln liefern den Crunch. Und die Black Garlic Chakalaka Mayo setzt einen cremigen, intensiv-würzigen Gegenpol.

Ein unkompliziertes Gericht mit ordentlich Charakter – als Snack, Vorspeise oder Sharing Dish.

Und eines, das beweist: Manchmal ist die Sauce nicht einfach die Begleitung. Sie ist das Element, das aus einer guten Idee einen Signature Dish macht.

REZEPT: Anthony Sarpong’s Kelewele mit Black Garlic Chakalaka Mayo

Streetfood mit Signature-Dish-Potenzial.

Für 4 Personen

  • 2 reife Kochbananen
  • 1 kleines Stück Ingwer, fein gerieben
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben
  • ½ TL Chili oder Cayennepfeffer
  • ½ TL Paprikapulver
  • Salz
  • Öl zum Frittieren
  • 4–6 EL Oliehoorn Black Garlic Chakalaka Mayo
  • 20 g gehobelte Mandeln

So wird’s richtig gut

Die Kochbananen schälen und in gleichmäßige Würfel schneiden. Ingwer, Knoblauch, Chili und Paprikapulver dazugeben, mit etwas Salz würzen und alles vorsichtig vermengen. Kurz ziehen lassen, damit die Banane die Gewürze aufnehmen kann.

Jetzt kommt Hitze ins Spiel: Das Öl erhitzen und die marinierten Kochbananen goldbraun ausbacken, bis sie außen leicht knusprig und karamellisiert sind, innen aber ihre weiche, fast cremige Textur behalten. Kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Währenddessen die gehobelten Mandeln ohne Fett in einer Pfanne rösten, bis sie leicht Farbe bekommen und duften.

Die heißen Kelewele auf dem Teller anrichten, großzügig mit Black Garlic Chakalaka Mayo kombinieren und mit den gerösteten Mandeln vollenden.

Dann am besten sofort servieren.

Denn genau jetzt funktioniert das Gericht am besten: warme, würzige Kochbanane. Kühle, cremige Mayo. Süße. Schärfe. Black Garlic. Und dazwischen der Crunch der Mandeln.

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