Oliehoorn und Sternekoch Anthony Sarpong launchen Black Garlic Chakalaka

Niederländisches Flavour House und Düsseldorfer Sternekoch entwickeln gemeinsam eine neue Gastronomie-Mayo aus schwarzem Knoblauch und einer von Chakalaka inspirierten Gewürzwelt – intensiv, cremig und bewusst kein weiterer Chili-Dip.
August 31, 2026

Oliehoorn, niederländisches Flavour House für die Gastronomie, und der Düsseldorfer Sternekoch Anthony Sarpong (Anthony’s Kitchen) bringen gemeinsam die „Black Garlic Chakalaka Mayo” in die Gastronomie – eine neue Mayo-Kreation, die bewusst mit Gewohntem bricht. Sie verbindet die tiefe Umami-Aromatik von schwarzem Knoblauch mit einer von der südafrikanischen Chakalaka inspirierten Gewürzwelt: intensiv, würzig, cremig und überraschend vielschichtig.

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Black Garlic Chakalaka by Oliehoorn & Anthony Sarpong

Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie die Mayo ungewöhnlich: Manche Geschmäcker folgen den Regeln. Andere schreiben ihre eigenen. Manche Kombinationen ergeben sofort Sinn – andere überhaupt nicht, bis man sie probiert. Genau dort begann die Zusammenarbeit zwischen Anthony Sarpong und Oliehoorn.

Zwei Flavour Experts. Eine gemeinsame Neugier.

Auf der einen Seite steht Oliehoorn: ein niederländisches Familienunternehmen, das seit 1981 Saucen entwickelt und produziert. Seit mehr als 45 Jahren dreht sich in Hoorn alles um Mayo, Saucen und vor allem eines – Geschmack. Heute positioniert sich Oliehoorn als internationales Flavour House für die Gastronomie, mit niederländischem Saucenhandwerk als Basis und Neugier auf neue Geschmackswelten als Antrieb. Seit 2024 ist das Unternehmen B-Corp-zertifiziert.

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Auf der anderen Seite steht Anthony Sarpong: Sternekoch, Gastronom und kreativer Kopf von Anthony’s Kitchen in Düsseldorf. Geboren in Ghana, ist die westafrikanische Küche für ihn weit mehr als Inspiration – sie ist Teil seiner Geschichte und eine Leidenschaft, die seine Arbeit bis heute prägt. Westafrikanische Aromen und Zutaten verbindet er mit handwerklicher Präzision, internationalen Einflüssen und der Neugier, vertraute Geschmäcker immer wieder neu zu denken.

Was beide verbindet, ist deshalb weniger eine bestimmte Küche als eine gemeinsame Haltung: Neugier auf Qualität und Geschmack.

„Anthony und wir teilen diese beinahe obsessive Neugier auf Geschmack. Wir wollten nicht einfach eine bekannte Mayo etwas anders würzen, sondern gemeinsam etwas entwickeln, bei dem man zunächst denkt: Wie kommt man denn darauf? Und nach dem Probieren: Warum gab es das eigentlich noch nicht?“ Arjan Dijk, CEO Oliehoorn

Black Garlic trifft Chakalaka

Im Zentrum der neuen Mayo steht schwarzer Knoblauch. Seine charakteristische dunkle Farbe und sein komplexes Aromaprofil entstehen durch einen kontrollierten Reifungsprozess unter Wärme und Feuchtigkeit. Dabei verliert frischer Knoblauch seine typische Schärfe und entwickelt süßlich-herzhafte, balsamische und intensive Umami-Noten.

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Diese Tiefe trifft auf die Aromenwelt von Chakalaka. Der südafrikanische Klassiker hat seine Wurzeln in der Township-Küche und wird traditionell als kräftig gewürztes Gemüse-Relish (Eintopf) zubereitet, mit Zutaten wie Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Karotten, Chili und aromatischen Gewürzen. Genau diese Idee haben Anthony Sarpong und Oliehoorn mit Neugier und kreativer Freiheit weitergedacht: Paprika, Piment, Muskat, Nelke, Zimt, Ingwer, Kreuzkümmel und Kurkuma verbinden sich mit der tiefen Aromatik des schwarzen Knoblauchs zu einem völlig eigenständigen Geschmacksprofil.

Das Ergebnis ist bewusst keine klassische scharfe Mayo. Statt eindimensionaler Chili-Hitze stehen Tiefe, Umami, Gewürze und ein langer Geschmack im Mittelpunkt, getragen von der für Oliehoorn typischen Cremigkeit.

„Mich interessieren Geschmäcker, die eine Geschichte erzählen. Schwarzer Knoblauch bringt eine unglaubliche Tiefe mit, Chakalaka eine ganz andere Aromatik und kulturelle Perspektive. Spannend wurde es genau dort, wo wir aufgehört haben zu fragen, ob diese Dinge zusammengehören, und angefangen haben zu probieren, was daraus entstehen kann.“ Anthony Sarpong

Wenn Geschmack auch optisch neue Wege geht.

Auch optisch soll die neue Kreation nicht aussehen wie die nächste „Flavour Mayo“ im Regal oder auf dem Teller. Ihr außergewöhnlich dunkler Charakter wird zum bewussten Teil des kulinarischen Erlebnisses. Als Dip, auf Burgern und Sandwiches, zu Fries und Snacks oder beim kreativen Plating entsteht ein Kontrast, der einem Gericht unmittelbar eine neue visuelle Handschrift geben kann. Die Farbe ist damit kein Gimmick. Sie gehört zur kulinarischen Idee und eröffnet Köchen neue Möglichkeiten: Die Mayo kann nicht nur begleiten, sondern selbst zu einem sichtbaren Bestandteil des Gerichts werden.

Warum gerade jetzt? Die Entwicklung trifft auf einen größeren Wandel in der Gastronomie.

Westafrikanische Küche im Aufwind: Mintel beobachtet ein wachsendes Momentum für Ghana, Nigeria und Senegal inspirierte Zutaten und Geschmackswelten, und beschreibt, wie Innovation bei neu entdeckten Küchen häufig zuerst im Foodservice beginnt, über Street Food, Pop-ups, Independent Restaurants und Fast Casual, bevor sie breitere Märkte erreicht.¹

Afrikanische Aromen im internationalen Rampenlicht: Der „Plate of the Nations”-Report von HelloFresh sieht westafrikanische und karibische Aromen 2026 stärker an Einfluss gewinnen, während Konsumenten weltweit zunehmend abenteuerlicher kochen und kräftigere, neue Geschmacksrichtungen entdecken möchten.²

Fermentation als Geschmacks-Werkzeug: Die James Beard Foundation zählt „Intentional Fermentation” zu den prägenden Restauranttrends 2026 und beschreibt, wie Köche Fermentation gezielt einsetzen, um Tiefe, Charakter und eine eigene kulinarische Handschrift zu erzeugen.³

Auch die Bio- und Lebensmittelbranche bestätigt den Trend: BIOFACH beschreibt unter dem Trendthema „Precision meets Tradition” Fermentation als Schnittstelle zwischen traditionellem Wissen und moderner Produkt- und Geschmacksinnovation.⁴

Für Oliehoorn und Anthony Sarpong liegt genau darin die Chance: nicht eine traditionelle Chakalaka-Rezeptur zu kopieren, sondern ihre aromatische Idee als Inspiration für etwas Eigenständiges zu nutzen.

Ein vertrautes Format wird zur Bühne für eine unerwartete Geschmackswelt: Auch die Launch-Kampagne greift den ungewöhnlichen Entstehungsprozess auf. Unter dem Gedanken „The flavour that wasn’t supposed to exist” erzählt sie von Kombinationen, die auf dem Papier vielleicht nicht selbstverständlich erscheinen – und gerade deshalb spannend werden. Auf Deutsch: unerwartet, und genau so gewollt.

Die Black Garlic Chakalaka Mayo ist nicht aus klassischer Produktlogik entstanden, sondern aus Experimentierfreude, zwei unterschiedlichen kulinarischen Perspektiven und einer Frage: Was passiert, wenn man nicht damit beginnt, was zusammengehören sollte, sondern damit, was gut schmecken könnte?

„Die Zusammenarbeit zeigt, wie ambitioniert Oliehoorn die eigene Entwicklung vorantreibt: vom niederländischen Saucenexperten hin zu einem internationalen Flavour House für die Gastronomie. 45 Jahre Erfahrung dienen als Basis. Richtig spannend wird es aber, wenn wir dieses Wissen mit Menschen, Kulturen und Ideen verbinden, die uns herausfordern, Geschmack neu zu denken.” Andrea Deutschmanek, International Brand & Marketing bei Oliehoorn

Gemacht für Köche, die weiterdenken

Die neue Mayo funktioniert als Dip ebenso wie als Burger- oder Sandwich-Komponente, zu Fries, Fleisch und Gemüse oder als bewusst gesetztes Element beim Plating. Ihr dunkler Look und das komplexe Geschmacksprofil geben Köchen eine Basis, die sie selbst weiterinterpretieren können. Am Ende geht es bei der Zusammenarbeit von Anthony Sarpong und Oliehoorn nicht darum, einfach noch eine Sauce auf den Markt zu bringen, sondern um eine Einladung, mit Geschmack zu spielen.

Manche Geschmäcker folgen den Regeln. Andere schreiben ihre eigenen.

Ab Oktober ist das Produkt für die Gastronomie im 900-ml-Gebinde erhältlich. Konsumenten können die 270-ml-Flasche im Onlineshop von Anthony’s oder direkt im Restaurant kaufen.

KONTAKT

Kontaktdaten und mehr Informationen zum Unternehmen findest du auf dem Unternehmensprofil von Oliehoorn Saucen.

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¹ Mintel, „Is West African cuisine the next big food trend?“, 5. März 2026. Mintel beschreibt ein wachsendes Interesse an westafrikanischen Küchen und beobachtet, dass Innovation in diesem Bereich insbesondere im Foodservice beginnt – unter anderem in Street Food, Pop-ups und Independent Fast Casual. (Quelle: Mintel)

² HelloFresh, „Plate of the Nations – Global Trend Report 2025/2026“. Der Report erwartet für 2026 eine stärkere internationale Aufmerksamkeit für afrikanische Küchen und beschreibt eine wachsende Offenheit der Verbraucher für neue internationale Gerichte und kräftigere Geschmackswelten. (Quelle: HelloFresh Global Trend Report)

³ James Beard Foundation, „Flavor Forecast: Top Restaurant Food Trends for 2026“, Januar 2026. „Intentional Fermentation“ wird als einer der relevanten Restauranttrends für 2026 genannt. Köche nutzen Fermentation zunehmend bewusst für Geschmackstiefe, kulinarische Identität und Nachhaltigkeit. (Quelle: James Beard Foundation)

Ergänzende Branchenquelle: BIOFACH, „Food Trends 2026: Was die Bio-Branche bewegt“, Juni 2026. BIOFACH beschreibt Fermentation als Verbindung von traditionellen Verfahren und moderner Produkt- und Geschmacksinnovation.

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