Am 21. September schloss das Crowne Plaza Frankfurt überraschend. Mitarbeiter wurden kurzfristig über die Entscheidung informiert, Gäste in anderen Hotels untergebracht. Was hinter dem abrupten Aus des Kongresshotels in Niederrad steckte, war zunächst unklar. Jetzt bestätigt Betreiber Novum Hospitality die Schließung und nennt die Gründe: Erhebliche Mängel am Gebäude hätten einen sicheren Weiterbetrieb unmöglich gemacht.
Am 21. September schloss das Crowne Plaza Frankfurt überraschend. Mitarbeiter wurden kurzfristig über die Entscheidung informiert, Gäste in anderen Hotels untergebracht. Was hinter dem abrupten Aus des Kongresshotels in Niederrad steckte, war zunächst unklar. Jetzt bestätigt Betreiber Novum Hospitality die Schließung und nennt die Gründe: Erhebliche Mängel am Gebäude hätten einen sicheren Weiterbetrieb unmöglich gemacht.
Betroffen seien nach Angaben von Novum unter anderem der Brandschutz, die Befestigung von Fassadenteilen und die Betriebssicherheit der Aufzüge. Hinzu komme der sichere Umgang mit asbesthaltigen Baustoffen. Mit dem Eigentümer habe sich das Unternehmen trotz intensiver Bemühungen nicht auf die nötigen Sanierungsmaßnahmen einigen können. Aufgrund der Mängel habe auch der Versicherungsschutz nicht mehr ausgereicht.
Ungeklärt bleibt der Umgang mit dem Betriebsrat. Nach Angaben der Gewerkschaft NGG erhielten dessen Vorsitzender und seine Stellvertreterin bereits am Freitag vor der Schließung fristlose Kündigungen und Hausverbote. Über das Aus des Hotels sei der Betriebsrat nicht vorab informiert worden. Die NGG will die Vorgänge rechtlich prüfen. Novum nennt keinen Grund für die Kündigungen und erklärt lediglich, mit der Beschäftigtenvertretung über Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter zu sprechen.
