The 50 Best Restaurants 2026: Die neue Nummer eins kommt aus Europa
Die internationale Gastronomieszene hat eine neue Nummer eins. Bei der Verleihung der The 50 Best Restaurants 2026 in Lima wurden die besten Restaurants der Welt ausgezeichnet. Neben einem Wechsel an der Spitze gab es zahlreiche Neueinsteiger, spektakuläre Aufsteiger und Auszeichnungen für einige der prägendsten Persönlichkeiten der Branche. Auch Deutschland, Österreich und die Schweiz sind im Ranking vertreten.
Im Vorfeld hatte die slowenische Sterneköchin Ana Roš mit ihrer Ankündigung, von der Veranstaltung fernbleiben zu wollen, für Aufmerksamkeit gesorgt.

Die internationale Gastronomieszene hat eine neue Nummer eins. Bei der Verleihung der The 50 Best Restaurants 2026 in Lima wurden die besten Restaurants der Welt ausgezeichnet. Neben einem Wechsel an der Spitze gab es zahlreiche Neueinsteiger, spektakuläre Aufsteiger und Auszeichnungen für einige der prägendsten Persönlichkeiten der Branche. Auch Deutschland, Österreich und die Schweiz sind im Ranking vertreten.
Im Vorfeld hatte die slowenische Sterneköchin Ana Roš mit ihrer Ankündigung, von der Veranstaltung fernbleiben zu wollen, für Aufmerksamkeit gesorgt.

Die neue Nummer eins der internationalen Gastronomie kommt aus dem Baskenland: Das Asador Etxebarri von Victor Arguinzoniz wurde bei der Verleihung der The 50 Best Restaurants 2026 in Lima zum besten Restaurant der Welt gekürt. Nach Platz zwei im Vorjahr schafft es der Grillmeister damit erstmals an die Spitze. Sein Markenzeichen: kompromisslose Produktküche, bei der nahezu alles über offenem Feuer zubereitet wird. Auf den weiteren Podestplätzen folgen das Gaggan in Bangkok und das Alchemist von Rasmus Munk in Kopenhagen.
Jan Hartwig und Steirereck unter den Top 30
Auch der deutschsprachige Raum ist im internationalen Ranking vertreten. Das Münchner Drei-Sterne-Restaurant JAN von Jan Hartwig belegt Platz 19 und ist damit das bestplatzierte deutsche Restaurant. Österreich ist mit dem Wiener Steirereck von Heinz und Birgit Reitbauer auf Rang 30 vertreten. Das Schweizer Schloss Schauenstein von Andreas Caminada schafft auf Platz 39 den Wiedereinstieg in die Top 50.
Insgesamt umfasst die Liste Restaurants aus 28 Ländern und Territorien auf sechs Kontinenten. Elf Betriebe feiern ihr Debüt, fünf weitere kehren ins Ranking zurück. Den höchsten Neueinstieg schafft das Tuju von Ivan Ralston in São Paulo auf Platz 16. Besonders deutlich verbessert sich das Kopenhagener Kadeau, das um 33 Plätze auf Rang acht klettert.
Ferran Adrià und Jessica Rosval ausgezeichnet
Neben den Restaurantplatzierungen wurden zahlreiche Sonderpreise vergeben. Der ehemalige El-Bulli-Chef Ferran Adrià erhielt den Icon Award für seinen nachhaltigen Einfluss auf die internationale Gastronomie.
Als Best Female Chef 2026 wurde Jessica Rosval ausgezeichnet. Die Küchenchefin des Al Gatto Verde in Modena, das neu auf Platz 24 einsteigt, verbindet ihre Leidenschaft für das Kochen mit Feuer mit sozialem Engagement. Mit dem von ihr mitgegründeten Projekt Roots unterstützt sie Migrantinnen durch gastronomische Ausbildung.

Weitere Auszeichnungen gingen an Dej Kewkacha aus Bangkok als Best Pastry Chef, Lesley Liu vom Odette in Singapur als Best Sommelier sowie Junghyun Park vom New Yorker Atomix, der den von Küchenchefs vergebenen Chefs’ Choice Award erhielt.
Die Top 10 der 50 Best Restaurants 2026
- Asador Etxebarri – Atxondo, Spanien
- Gaggan – Bangkok, Thailand
- Alchemist – Kopenhagen, Dänemark
- Quintonil – Mexiko-Stadt, Mexiko
- Wing – Hongkong
- The Chairman – Hongkong
- Kjolle – Lima, Peru
- Kadeau – Kopenhagen, Dänemark
- Diverxo – Madrid, Spanien
- Plénitude – Paris, Frankreich
Die vollständige Liste gibt es unter the50.com.
Der Vorjahressieger Maido aus Lima gehört nun zur sogenannten „Best of the Best“-Kategorie. Ehemalige Nummer-eins-Restaurants werden dauerhaft in diese Ruhmeshalle aufgenommen und können künftig nicht mehr am regulären Ranking teilnehmen.
