Nach dem Plachutta-Eklat ist im Café Engländer vorerst Schluss
Die Auseinandersetzung um das Café Engländer bekommt ein neues Kapitel: Der bisherige Betrieb endet bereits am 8. Oktober. Auf Instagram bedankt sich das Team bei seinen Gästen und verabschiedet sich mit einem „Servus und Baba“. Ursprünglich sollte das Lokal noch bis etwa Mitte Oktober unter der Insolvenzverwaltung geöffnet bleiben, bevor Mario Plachutta und Peter Friese übernehmen.
Die Auseinandersetzung um das Café Engländer bekommt ein neues Kapitel: Der bisherige Betrieb endet bereits am 8. Oktober. Auf Instagram bedankt sich das Team bei seinen Gästen und verabschiedet sich mit einem „Servus und Baba“. Ursprünglich sollte das Lokal noch bis etwa Mitte Oktober unter der Insolvenzverwaltung geöffnet bleiben, bevor Mario Plachutta und Peter Friese übernehmen.
Die rund 20-köpfige Belegschaft hatte angekündigt, unter Mario Plachutta nicht weiterarbeiten zu wollen. Auslöser war nach Darstellung der Mitarbeiter ein Besuch am 5. Oktober, bei dem der Gastronom laut geworden sein und mit Kündigungen gedroht haben soll. Sein Anwalt Georg Röhsner weist diese Vorwürfe zurück.
Wie geht es mit dem Team weiter?
Die Übernahme bedeutet für die Beschäftigten einen Einschnitt: Laut Plachuttas Anwalt Georg Röhsner sieht der Verkauf keine automatische Weiterbeschäftigung des bisherigen Personals vor. Die Insolvenzverwalterin werde die bestehenden Arbeitsverhältnisse beenden. Eine Bewerbung bei den neuen Betreibern sei möglich. Mitarbeiter erklärten gegenüber Medien, dass dies nach dem geschilderten Vorfall für sie nicht infrage komme.
Die Schließung bedeutet noch kein endgültiges Aus für das Kultlokal. Medienberichten zufolge könnten größere Umbauten und eine mehrwöchige Pause bevorstehen. Ein Termin für die Wiedereröffnung ist noch nicht bekannt. Wann das Engländer zurückkehrt und welches Team die Gäste dann empfängt, bleibt offen.
