Japan trifft Lateinamerika: dokidoki bringt Shochu und karibische Aromen nach Brooklyn
In East Williamsburg ist mit dokidoki eine neue Adresse für leichte Drinks, Sake, Shochu und japanisch-lateinamerikanische Küche an den Start gegangen. Hinter dem Konzept stehen die erfahrenen Bartender A-K Hada und Christian Suzuki-Orellana, die ihre kulturellen Wurzeln und persönlichen Einflüsse erstmals in einem gemeinsamen Projekt verbinden.
In East Williamsburg ist mit dokidoki eine neue Adresse für leichte Drinks, Sake, Shochu und japanisch-lateinamerikanische Küche an den Start gegangen. Hinter dem Konzept stehen die erfahrenen Bartender A-K Hada und Christian Suzuki-Orellana, die ihre kulturellen Wurzeln und persönlichen Einflüsse erstmals in einem gemeinsamen Projekt verbinden.
Tachinomi trifft Latin Vibes
Die Bar orientiert sich an einem klassischen japanischen Tachinomi – einem unkomplizierten Stehbar-Konzept – und kombiniert dieses mit der Energie lateinamerikanischer Musik. Der Name „dokidoki“ beschreibt im Japanischen das Gefühl eines schnell schlagenden Herzens und soll genau diese lebendige Atmosphäre widerspiegeln.
Im Mittelpunkt stehen Drinks mit niedrigerem Alkoholgehalt. Die Karte baut auf bekannten Cocktailklassikern auf, interpretiert sie jedoch mit japanischen und lateinamerikanischen Zutaten neu. Zum Einsatz kommen unter anderem Shochu, Sake, gerösteter Gerstentee, Tamarinde, Kaffee, Genmaicha und Shishito. Ergänzt wird das Angebot durch wechselnde Weine, alkoholfreie Cocktails und Bier.
Für die Getränkekarte bringen beide Gründer viel Erfahrung mit. Suzuki-Orellana arbeitete in mehreren bekannten Bars in San Francisco und wurde 2022 durch die Netflix-Produktion „Drink Masters“ einem größeren Publikum bekannt. Hada war unter anderem Head Bartender im New Yorker PDT und später General Manager bei Existing Conditions. Zuletzt arbeitete sie als Rum-Botschafterin für Nordamerika.
Japanische Technik, karibische Aromen
Die Küche verantwortet Consulting Chef Daniel Maysonet, der aktuell das Jungle Bird in Puerto Rico leitet. Seine Karte verbindet japanische Techniken mit Aromen aus Puerto Rico, El Salvador und der Karibik. Die Gerichte sind bewusst auf das Getränkeangebot abgestimmt und greifen Zutaten auf, die in allen drei kulinarischen Kulturen eine wichtige Rolle spielen.
Auf der Karte stehen etwa knuspriger Schweinebauch mit Yuzu Kosho und Tamarinde sowie ein Katsu-Sando mit Kabeljau, Kraut und Sesam-Tartarsauce auf japanischem Shokupan. Damit setzt dokidoki nicht auf klassische Bar-Snacks, sondern auf eine eigenständige Küche, die das Konzept kulinarisch weiterführt.


