1.400 Jahre Wirtshausgeschichte: Zwei Traditionsbetriebe feiern gemeinsam
700 Jahre Wirtshausgeschichte sind schon eine Seltenheit. Gleich zwei österreichische Traditionsbetriebe, deren Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, haben sich nun für eine gemeinsame Feier zusammengetan. Am 3. November trafen sich die Gastgeberfamilien des Kirchenwirts in Leogang und des Hotels Post am See in Traunkirchen zu einer symbolischen Fahnenübergabe. Dahinter steckt eine besondere Verbindung.
700 Jahre Wirtshausgeschichte sind schon eine Seltenheit. Gleich zwei österreichische Traditionsbetriebe, deren Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, haben sich nun für eine gemeinsame Feier zusammengetan. Am 3. November trafen sich die Gastgeberfamilien des Kirchenwirts in Leogang und des Hotels Post am See in Traunkirchen zu einer symbolischen Fahnenübergabe. Dahinter steckt eine besondere Verbindung.
Der Kirchenwirt in Leogang wurde 1326 erstmals urkundlich erwähnt, damals noch als „Taverne zu St. Leonhard“. Heute führen Barbara Kottke und Hans-Jörg Unterrainer den Betrieb in sechster Familiengeneration. Das historische Haus zählt zu den ältesten durchgehend bewirtschafteten Gasthäusern im SalzburgerLand und feiert 2026 sein 700-jähriges Bestehen.
Nur ein Jahr jünger ist die Geschichte des Hotels Post am See in Traunkirchen. Die Wurzeln des oberösterreichischen Hauses reichen bis 1327 zurück. Geführt wird es von der Familie Gröller, die damit 2027 ebenfalls ein 700-Jahr-Jubiläum vor sich hat.
Bei der gemeinsamen Feier übergaben die Leoganger Gastgeber die Fahne symbolisch an Monika und Wolfgang Gröller. Die Geste soll die Verbindung der beiden Häuser und die Weitergabe ihrer jahrhundertealten Wirtshaustradition unterstreichen. Anschließend führte ein kulinarischer Rundgang durch den Kirchenwirt und den denkmalgeschützten Samerstall, der einst als Unterkunft für Lasttiere und ihre Begleiter diente.

