Markus Stöckle eröffnet neues Restaurant in Zürich
Am 8. September eröffnet Markus Stöckle sein neues Restaurant Marküs in der Zürcher Glockengasse. Der ehemalige ROSI-Chef verbindet dort seine bayerischen Wurzeln mit Einflüssen aus Japan, Spanien und der internationalen Spitzenküche.
Von 28. bis 29.09.2026 wird der Schweitzer Spitzenkoch gemeinsam mit Elif Oskan auf der Rolling Pin.Convention Germany anzutreffen sein.

Am 8. September eröffnet Markus Stöckle sein neues Restaurant Marküs in der Zürcher Glockengasse. Der ehemalige ROSI-Chef verbindet dort seine bayerischen Wurzeln mit Einflüssen aus Japan, Spanien und der internationalen Spitzenküche.
Von 28. bis 29.09.2026 wird der Schweitzer Spitzenkoch gemeinsam mit Elif Oskan auf der Rolling Pin.Convention Germany anzutreffen sein.

Untergebracht ist das Restaurant in einem der ältesten erhaltenen Gebäude Zürichs. Das Haus stammt aus dem Jahr 1260 und wird für Stöckle zur Bühne für ein saisonales Degustationsmenü, das bewusst persönlich und frei gedacht ist.
Auf den Teller kommen Zutaten von Produzenten aus der Region, eigene Fermentationen und Ergebnisse aus einer laufenden Zusammenarbeit mit der ETH Zürich. Zum Eröffnungsmenü gehören unter anderem eine Neuinterpretation von Älpler Makkaronen sowie Felchen aus dem Zürichsee mit Doubanjiang aus regional fermentierten Bohnen, Frühlingszwiebeln und Sansho-Pfeffer.

Stöckle will das Menü so aufbauen, dass Gäste satt und zufrieden gehen, ohne von einem schweren Menü erschlagen zu werden. Essen, Wein und Atmosphäre sollen dabei als Gesamterlebnis funktionieren.
Historisches Haus, neuer Auftritt
Auch beim Design setzt das Marküs auf Kontraste. Gemeinsam mit dem Mailänder Studio Dragó entstand im Erdgeschoss ein auffälliger Look mit lackierten roten Wänden und schwarzen Akzenten.
Im Obergeschoss bleibt die Geschichte des Hauses deutlich sichtbar. Dort befindet sich der historische Goethe-Raum, in dem Johann Wolfgang von Goethe einst übernachtet haben soll. Die originale Holzvertäfelung aus dem 13. Jahrhundert wurde erhalten.

„Ich sehe mich als Hüter einer 700 Jahre alten Geschichte der Gastfreundschaft“, sagt Stöckle über den neuen Standort.
Für den Koch beginnt mit dem Marküs ein neues Kapitel nach dem Ende seines Zürcher Restaurants ROSI, das er von 2018 bis 2025 führte. Parallel dazu prägte er gemeinsam mit Elif Oskan das GÜL Restoran und gründete mit ihr Studio ELMA, eine Plattform an der Schnittstelle von Gastronomie, Design, Kunst und Kultur.

