ESSE Kopenhagen: Comeback mit Stern
Der Name des Restaurants – vom lateinischen Wort für „sein, existieren, reflektieren“ – ist Programm. ESSE verkörpert Orlandos tiefe Auseinandersetzung mit der Frage, welche Verantwortung die Gastronomie heute trägt. Dass dieser philosophische Unterbau auf dem Teller brilliert, zeigt die rasante Entwicklung: Nur sieben Monate nach der Eröffnung wurde das Restaurant im Juni 2026 mit seinem ersten Michelin-Stern ausgezeichnet.

Der Name des Restaurants – vom lateinischen Wort für „sein, existieren, reflektieren“ – ist Programm. ESSE verkörpert Orlandos tiefe Auseinandersetzung mit der Frage, welche Verantwortung die Gastronomie heute trägt. Dass dieser philosophische Unterbau auf dem Teller brilliert, zeigt die rasante Entwicklung: Nur sieben Monate nach der Eröffnung wurde das Restaurant im Juni 2026 mit seinem ersten Michelin-Stern ausgezeichnet.

Kulinarisch setzt der ehemalige Head Chef des Noma auf eine kompromisslose „Low Impact Cooking“-Philosophie und zirkuläre Gastronomie. Im Hauptspeisesaal mit 40 Plätzen wird ein Zwölf-Gänge-Tasting-Menü serviert. Wer es spontaner mag, findet an einem Counter mit vier Plätzen Raum für À-la-carte-Entdeckungen, während eine Lounge, für die keine Reservierung notwendig ist, Weine und Snacks bereithält. Die Struktur zeigt, dass radikale Nachhaltigkeit und absoluter Genuss in perfekter Harmonie existieren können.
Die Basis für diese Souveränität liefert Orlandos Werdegang. Nach Stationen in Spitzenküchen wie Le Bernardin, The Fat Duck und Per Se prägte er Kopenhagen jahrelang mit dem Amass. Nach dessen Schließung und zwei Jahren in Singapur – wo er das Food-Campus-Projekt „AIR“ mit aufbaute – kehrt er nun mit geschärfter Perspektive nach Dänemark zurück.

