Junger Wilder Christoph Fürnschuß steigt bei neuer Grazer Gulascherie ein
Vom Geranium und Per Se an den Grazer Jakominiplatz: Christoph Fürnschuß arbeitet künftig mit Guido Strohecker für eine neue Gulascherie zusammen, die am 25. September eröffnet. Der 28-jährige Steirer gewann 2025 den Junge-Wilde-Wettbewerb von Rolling Pin – und bringt für das Projekt jede Menge Erfahrung aus der internationalen Spitzengastronomie mit.
om Geranium und Per Se an den Grazer Jakominiplatz: Christoph Fürnschuß arbeitet künftig mit Guido Strohecker für eine neue Gulascherie zusammen, die am 25. September eröffnet. Der 28-jährige Steirer gewann 2025 den Junge-Wilde-Wettbewerb von Rolling Pin – und bringt für das Projekt jede Menge Erfahrung aus der internationalen Spitzengastronomie mit.
Hinter der neuen Gulascherie steht Architekt und Hobbykoch Guido Strohecker. Er hat das bisherige Standl von Haubenkoch Didi Dorner am Jakominiplatz übernommen und will daraus einen neuen Treffpunkt in der Grazer Innenstadt machen. Dorner bleibt dem Standort mit seinem eigenen Champagner weiterhin verbunden.
Kulinarisch soll künftig vor allem ein Gericht den Ton angeben: Gulasch – und zwar gleich in 15 verschiedenen Varianten. Für die Umsetzung arbeitet Strohecker mit Fürnschuß zusammen, der bei dem Projekt vor allem als Produzent eingebunden ist. Den laufenden Betrieb am Standort übernimmt eine Mitarbeiterin aus Stroheckers Team.
Vom Familienbetrieb zur internationalen Spitzenküche
Fürnschuß wuchs in Dobl-Zwaring mit der Fleischerei seiner Familie auf. Seine Kochkarriere startete bei Hans Peter Fink und führte ihn anschließend unter anderem zu den Obauers sowie in internationale Spitzenrestaurants wie Bareiss, Geranium, Per Se, Cheval Blanc und Schloss Schauenstein. 2017 gewann er bei den WorldSkills in Abu Dhabi Bronze im Bereich Cooking. Seit 2024 arbeitet der ausgebildete Fleischer- und Küchenmeister wieder im Familienbetrieb.
2025 folgte der große Rolling-Pin-Moment: Im Finale der Jungen Wilden setzte sich Fürnschuß vor mehr als 1.000 Besuchern gegen Marco Goel und Moritz Jaronek durch. Präzision, Improvisation und Kreativität brachten ihm den Titel Junger Wilder 2025. Ein Jahr später, beim Finale auf der Rolling Pin.Convention in Graz, wechselte er die Seiten und nahm selbst in der Jury Platz.

In die Zusammenarbeit mit Strohecker bringt Fürnschuß seine Erfahrung aus der Spitzengastronomie ebenso ein wie sein Wissen aus dem Fleischereihandwerk. Parallel arbeitet der 28-Jährige weiter an den Plänen für sein eigenes Restaurant in Dobl, das in der Fleischerei seiner Familie entstehen soll.
Regionaler Fokus für die Gulascherie
Für die Gerichte setzt das Team auf regionale Partner. Das Fleisch kommt vom Chianinahof in Dobl, dazu werden Sauerteigsemmeln der Bäckerei Vom Lichtenberg, Nussbutternockerln und steirisches Bier serviert.
Auch bei der Präsentation geht Strohecker eigene Wege: Serviert wird auf einem eigens entwickelten „Gulasch3bein” aus steirischer Eiche. Der Gastgarten soll ganzjährig bespielt werden, einmal im Monat ist mit der „Jackymania“ ein Abendformat mit Kunst, Mode, Musik und Tanz geplant.
