Fast-Food-Kette Burgermeister und CEO Robert Fügert gehen getrennte Wege

Burgermeister stellt seine Führung neu auf. CEO Robert Fügert verlässt die Berliner Burgerkette, Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein – und justiert den Wachstumskurs.
September 15, 2026 | Text: Redaktion | Fotos: FUNKE Foto Services | Sergej Glanze

Bei Burgermeister kommt es zu einem markanten Führungswechsel: Robert Fügert scheidet aus dem Unternehmen aus. Gründer Cebrail Karabelli übernimmt künftig als alleiniger Geschäftsführer. Als Grund nennt Burgermeister „strategische Änderungen der Expansionspläne“. Künftig sollen ausgewählte Standorte, starke Partner und der Ausbau in Deutschland und Europa stärker in den Fokus rücken.

Burgermeister-Geschaftsfuhrer-FUNKE-Foto-Services
Robert Fügert (l.) und Burgermeister-Gründer Cebrail Karabelli. Nach Fügerts Abgang übernimmt Karabelli wieder allein – zugleich wird die Expansion neu ausgerichtet.

Robert-Fuegert-Burgermeister

Bei Burgermeister kommt es zu einem markanten Führungswechsel: Robert Fügert scheidet aus dem Unternehmen aus. Gründer Cebrail Karabelli übernimmt künftig als alleiniger Geschäftsführer. Als Grund nennt Burgermeister „strategische Änderungen der Expansionspläne“. Künftig sollen ausgewählte Standorte, starke Partner und der Ausbau in Deutschland und Europa stärker in den Fokus rücken.

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Robert Fügert (l.) und Burgermeister-Gründer Cebrail Karabelli. Nach Fügerts Abgang übernimmt Karabelli wieder allein – zugleich wird die Expansion neu ausgerichtet.

Expansion bekommt einen neuen Kurs

Fügert stieß 2021 zu Burgermeister und wurde in den vergangenen Jahren zu einem der prägenden Köpfe hinter dem schnellen Wachstum der Berliner Burgerkette. Ab 2024 beschleunigte das Unternehmen seinen Ausbau deutlich. Im April dieses Jahres meldete Burgermeister bereits den 30. Standort, inzwischen ist die Marke auch in Polen vertreten.

Mit Fügert waren auch ambitionierte internationale Ziele verbunden. Großbritannien sollte eine zentrale Rolle beim weiteren Wachstum spielen und langfristig als Sprungbrett für den Einstieg in die USA dienen. Burgermeister hatte zuletzt sogar einen US-Markteintritt bis 2028 oder früher in Aussicht gestellt.

Die aktuelle Kommunikation fällt deutlich zurückhaltender aus. Unter Karabelli soll nun „gesundes Wachstum“ im Mittelpunkt stehen, mit Schwerpunkt auf Deutschland und Europa. Ob damit auch die früher kommunizierten USA-Pläne neu bewertet werden, lässt das Unternehmen offen.

Österreich bleibt auf dem Expansionsplan

Auch in Österreich steht Burgermeister vor dem Markteintritt. Gemeinsam mit Master-Franchise-Partner SCHWARZ HIRSCH soll Wien den Anfang machen. Fügert hatte im Sommer zunächst drei Eröffnungen für 2026 angekündigt.

Mittlerweile führt Burgermeister auf seiner Website sogar vier Wiener Standorte als „Coming Soon“: an der Landstraßer Hauptstraße, der Mariahilfer Straße, der Operngasse und in den U-Bahn-Bögen. Hinweise auf Änderungen an diesen Plänen gibt es im Zuge des Führungswechsels bislang nicht.

Wie stark Burgermeister sein Expansionstempo unter Karabelli tatsächlich verändert und welche internationalen Märkte künftig Priorität haben, bleibt damit vorerst offen. Klar ist: Der Wachstumskurs der vergangenen Jahre bekommt mit dem Abgang Fügerts eine neue Führung – und offenbar auch eine neue Gewichtung.

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