Restaurant Pancho schließt nach mehr als 30 Jahren
Für das Pancho in der Blumauergasse endet eine lange Geschichte. In einer Videobotschaft kündigte Restaurantleiter Francisco Javier Ferrufino Resnikowski die Schließung an. Man habe alles versucht, um den Betrieb zu retten, die wirtschaftlichen Herausforderungen seien letztlich zu groß geworden.
Für das Pancho in der Blumauergasse endet eine lange Geschichte. In einer Videobotschaft kündigte Restaurantleiter Francisco Javier Ferrufino Resnikowski die Schließung an. Man habe alles versucht, um den Betrieb zu retten, die wirtschaftlichen Herausforderungen seien letztlich zu groß geworden.
Das 1994 eröffnete Pancho begann als mexikanisches Restaurant und entwickelte sich später zu einer Adresse für lateinamerikanische Küche. Am 9. August endet der Betrieb in der Blumauergasse endgültig.
Sanierung konnte Schließung nicht verhindern
Die finanziellen Probleme waren seit Ende 2025 bekannt. Anfang Dezember wurde über die Pancho GmbH ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Damals wurden Verbindlichkeiten von rund 530.000 Euro gemeldet. Als unmittelbaren Auslöser für die Zahlungsprobleme nannte das Unternehmen die Nachforderung eines Energielieferanten.
Den Gläubigern wurde eine Quote von 20 Prozent angeboten, zahlbar innerhalb von zwei Jahren. Im April 2026 wurde der Sanierungsplan rechtskräftig bestätigt und das Verfahren aufgehoben. Wenige Monate später folgt nun dennoch das Ende des Restaurantbetriebs.
Die angekündigte Schließung betrifft den Standort in der Blumauergasse. Zum saisonalen Pancho an der Summerstage machte das Unternehmen keine Angaben.
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