Systemgastronom Sven Freystatzky verlässt Burgerkette Jim Block
Zum 31. August endet Sven Freystatzkys zweite Amtszeit als Geschäftsführer von Jim Block. Seit seiner Rückkehr 2021 hatte der erfahrene Systemgastronom die Burgerkette weiterentwickelt, Restaurants modernisiert und neue Standorte begleitet. Seine nächste Aufgabe tritt er bereits einen Tag später an.
Zum 31. August endet Sven Freystatzkys zweite Amtszeit als Geschäftsführer von Jim Block. Seit seiner Rückkehr 2021 hatte der erfahrene Systemgastronom die Burgerkette weiterentwickelt, Restaurants modernisiert und neue Standorte begleitet. Seine nächste Aufgabe tritt er bereits einen Tag später an.
Ab 1. September wechselt Freystatzky zum dänischen Restaurantkonzept Bouillon. Dort soll er den weiteren Aufbau und die Expansion in Deutschland vorantreiben. Einen konkreten neuen Jobtitel nennt er in seiner Ankündigung nicht.
„Für mich ist das genau das, worauf ich richtig Lust habe: Gastronomie, Wachstum, neue Standorte“, schreibt Freystatzky auf LinkedIn.
Fünf Jahre Jim Block
Für Freystatzky endet damit eine lange Verbindung zur Hamburger Burgerkette. Bereits 2009 war er zwei Jahre lang Geschäftsführer von Jim Block, 2021 kehrte er in diese Position zurück. Dazwischen gehörte er zu den Mitgründern von Burgerlich und verantwortete nach dem Verkauf seiner Anteile als geschäftsführender Gesellschafter die strategische Ausrichtung der Gastroberatung Tellerrand Consulting.
Erst im vergangenen Jahr sprach Freystatzky im großen Rolling-Pin-Porträt ausführlich über seine Arbeit bei Jim Block. Im Mittelpunkt standen dabei die Weiterentwicklung der traditionsreichen Marke, Digitalisierung und Automatisierung sowie die Frage, wie sich ein Systemkonzept verändern kann, ohne seinen Kern zu verlieren.
Seinen Abschied beschreibt Freystatzky nun als Ende von fünf „intensiven und besonderen Jahren“. In dieser Zeit seien Restaurants modernisiert, neue Standorte eröffnet und das Profil von Jim Block geschärft worden. Über die Gründe für seinen Wechsel macht er keine näheren Angaben.
Bouillon will in Deutschland wachsen
Seine neue Aufgabe führt Freystatzky zu einer Marke, deren Deutschland-Geschichte gerade erst begonnen hat. Bouillon stammt aus Dänemark und eröffnete 2026 seinen ersten deutschen Standort am Hamburger Rathausmarkt. Das Konzept orientiert sich an klassischen französischen Bouillon-Restaurants und setzt auf traditionelle Restaurantkultur zu vergleichsweise moderaten Preisen.
Serviert wird französisch inspirierte Küche in klassischem Bistro-Ambiente mit Tischdecken und Service am Platz. Die Idee fasst Bouillon selbst unter dem Motto „Großes Erlebnis, kleiner Preis“ zusammen.
Nun soll das Konzept in Deutschland weiter wachsen – und genau hier kommt Freystatzky ins Spiel. Konkrete weitere Standorte, die Zahl geplanter Restaurants oder einen Zeitplan für die Expansion haben Bouillon und Freystatzky bislang nicht genannt. Fest steht lediglich: Ab September soll er den weiteren Aufbau der Marke auf dem deutschen Markt mitgestalten.
Damit bleibt Freystatzky seinem bisherigen beruflichen Schwerpunkt treu: Nach Burgerlich, Tellerrand Consulting und zwei Amtszeiten bei Jim Block wartet nun das nächste Gastro-Konzept, das wachsen soll.

