Nach Revo-Insolvenz: Sunday Hotels übernimmt 24 Häuser
Die Revo-Insolvenz zieht einen umfangreichen Betreiberwechsel nach sich: 24 Hotels und Resorts in mehreren deutschen Metropolen gehen an Sunday Hotels. Die Häuser wurden bislang unter Marken von Accor, Wyndham und H+ geführt und sollen künftig über Managementverträge betrieben werden. Welche Standorte genau betroffen sind, hat das Unternehmen noch nicht vollständig offengelegt.
Die Revo-Insolvenz zieht einen umfangreichen Betreiberwechsel nach sich: 24 Hotels und Resorts in mehreren deutschen Metropolen gehen an Sunday Hotels. Die Häuser wurden bislang unter Marken von Accor, Wyndham und H+ geführt und sollen künftig über Managementverträge betrieben werden. Welche Standorte genau betroffen sind, hat das Unternehmen noch nicht vollständig offengelegt.
Die Übernahme ist Teil der laufenden Neuaufstellung der insolventen Revo Hospitality Group. Für einen Großteil der betroffenen Hotels wurden inzwischen neue Betreiber und Investoren gefunden. Das Paket von Sunday Hotels zählt dabei zu den größten bislang öffentlich gewordenen Lösungen. Die Häuser wechseln über Managementverträge in das Portfolio der Marke. Zu den finanziellen Bedingungen und zur konkreten Ausgestaltung der Vereinbarungen machten die beteiligten Unternehmen keine Angaben.
Starker wachstum in deutschland
Mit den 24 zusätzlichen Hotels und Resorts wächst Sunday Hotels in Deutschland von elf auf 35 Standorte. Hinter der Marke steht die internationale Hospitality-Plattform PRISM, die ihr Deutschlandgeschäft bereits seit mehreren Monaten ausbaut. Zuletzt übernahm das Unternehmen unter anderem mehrere Häuser aus dem Portfolio des Immobilienkonzerns Aroundtown. Durch das Revo-Paket beschleunigt PRISM seinen Expansionskurs nun deutlich.
Bei den neuen Standorten sollen Buchung, Check-in und operative Abläufe stärker vereinheitlicht werden. Gleichzeitig kündigt Sunday Hotels an, den individuellen Charakter der einzelnen Häuser bewahren zu wollen. Welche bisherigen Marken an den Standorten verschwinden, wie die Hotels künftig positioniert werden und ob alle Mitarbeiter übernommen werden, ist bislang nicht vollständig bekannt. Auch eine komplette Liste der 24 Häuser wurde noch nicht veröffentlicht.
