Gesundheitsrisiken: Novum schließt Garner Hotel dauerhaft
Das Garner Hotel Rüsselsheim steht vor dem endgültigen Aus. Novum Hospitality hat den Pachtvertrag für das Haus mit sofortiger Wirkung außerordentlich und fristlos gekündigt. Als Grund nennt das Unternehmen schwerwiegende Mängel an der Trinkwasserinstallation und daraus resultierende Risiken für Gäste und Mitarbeiter. Eine Wiederaufnahme des Betriebs ist nicht vorgesehen.
Das Garner Hotel Rüsselsheim steht vor dem endgültigen Aus. Novum Hospitality hat den Pachtvertrag für das Haus mit sofortiger Wirkung außerordentlich und fristlos gekündigt. Als Grund nennt das Unternehmen schwerwiegende Mängel an der Trinkwasserinstallation und daraus resultierende Risiken für Gäste und Mitarbeiter. Eine Wiederaufnahme des Betriebs ist nicht vorgesehen.
Der Kündigung seien zahlreiche schriftliche Aufforderungen zur Mängelbeseitigung, technische Begutachtungen und intensive Bemühungen um den Erhalt des Hotelbetriebs vorausgegangen. Eine nachhaltige Behebung der festgestellten Probleme sei nicht gelungen. Novum zog daraufhin die Konsequenz und beendete das Pachtverhältnis. Eine Stellungnahme des Verpächters oder eine unabhängige behördliche Bestätigung zu Art und Ausmaß der möglichen Gesundheitsrisiken liegt bislang nicht vor.
Welche Folgen die Schließung für die Beschäftigten hat, ist noch nicht abschließend geklärt. Nach Angaben von Novum wurde in den vergangenen Wochen gemeinsam mit dem Betriebsrat und dem Gesamtbetriebsrat an Lösungen gearbeitet. Gespräche mit den betroffenen Mitarbeitern sollen zeitnah stattfinden. Wie viele Arbeitsplätze von der dauerhaften Betriebseinstellung betroffen sind, wurde nicht mitgeteilt.
Rebranding erst 2025 abgeschlossen
Das frühere Select Hotel war erst 2025 im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Novum Hospitality und IHG Hotels & Resorts zur Marke Garner gewechselt. Das Haus in der Stahlstraße verfügte nach den zuletzt veröffentlichten IHG-Angaben über 151 Zimmer sowie fünf kombinierbare Veranstaltungsräume für bis zu 160 Personen. Aufgrund seiner Nähe zum Frankfurter Flughafen richtete es sich vor allem an Geschäftsreisende, Tagungsgäste und Durchreisende.
