Gastronom Jing Chen ist Staatsmeister im Palatschinkenschupfen
Jing Chen hat die zweite österreichische Staatsmeisterschaft im Palatschinkenschupfen gewonnen. Der von Fini’s Feinstes veranstaltete Wettbewerb führte die fünf besten Einreichungen ins Wiener Gusto Foodstudio. Dort setzte sich der Gastronom mit seiner Wok-Performance durch. Bewertet wurden Technik und Flughöhe, die sichere Landung sowie der persönliche Auftritt.
Jing Chen hat die zweite österreichische Staatsmeisterschaft im Palatschinkenschupfen gewonnen. Der von Fini’s Feinstes veranstaltete Wettbewerb führte die fünf besten Einreichungen ins Wiener Gusto Foodstudio. Dort setzte sich der Gastronom mit seiner Wok-Performance durch. Bewertet wurden Technik und Flughöhe, die sichere Landung sowie der persönliche Auftritt.
Spontane Idee bringt den Titel
Mehr als 70 Teilnehmer aus allen Bundesländern hatten sich mit Videos ihrer Schupftechniken beworben. Im Finale zeigten die Kandidaten, wie unterschiedlich sich der Küchenklassiker durch die Luft bewegen lässt: im Wechsel zwischen zwei Pfannen, begleitet von Gesang oder sogar mit einer Tennisball-Show.
Chen hatte seinen Wok zunächst ohne konkreten Plan mitgebracht. „Den Wok hatte ich einfach so dabei, aber als ich die Top-Performance der anderen Teilnehmer:innen gesehen hab, musste ich mir ganz schnell etwas einfallen lassen“, erzählt er. Also schupfte er die Palatschinke in verschiedene Richtungen und ließ sie zum Abschluss besonders hoch steigen.
Der gebürtige Wiener hat Physik studiert, betreibt inzwischen sechs Restaurants und ist auch als Food-Influencer aktiv. Auf Instagram und TikTok gibt er Einblicke in die asiatische Küche. Beim Umgang mit der Pfanne empfiehlt er vor allem Gelassenheit: „Unbedingt locker bleiben, wenn man angespannt ist, funktionierts meistens nicht.“
Erste Ideen für ein Palatschinken-Pop-up
Im Gespräch mit Wettbewerbsinitiator Harald Lang, Marketingleiter von Fini’s Feinstes, entwickelte Chen bereits eine Idee für die Zeit nach dem Titelgewinn: ein gemeinsames Palatschinken-Pop-up. Ob daraus ein konkretes Projekt wird, ist noch offen. Einen möglichen Beitrag zur Speisekarte hätte der Gastronom mit einer Leberkaspalatschinke samt süßem Senf schon parat. Wenn er selbst bestellt, darf es hingegen süß und klassisch sein: Seine Lieblingsvariante kommt mit Vanilleeis, Schlagobers, Schokosauce und Staubzucker auf den Teller.

