55 Millionen für eine zweite Chance: Traditionshotel Berwanger Hof kehrt zurück
In den 1970er- und 1980er-Jahren galt Berwang zeitweise als „kleines St. Moritz“. Prominente Gäste gingen im Berwanger Hof ein und aus, bevor das Haus 2005 schloss. Mehr als zwei Jahrzehnte später bekommt der traditionsreiche Standort eine zweite Chance: Rund 55 Millionen Euro hat Projektentwickler ALMDORFBAU nach eigenen Angaben in seine Wiederbelebung investiert. Am 25. September wird die Wiedereröffnung gefeiert; der Gästebetrieb im neuen Haupthaus beginnt im Dezember.
In den 1970er- und 1980er-Jahren galt Berwang zeitweise als „kleines St. Moritz“. Prominente Gäste gingen im Berwanger Hof ein und aus, bevor das Haus 2005 schloss. Mehr als zwei Jahrzehnte später bekommt der traditionsreiche Standort eine zweite Chance: Rund 55 Millionen Euro hat Projektentwickler ALMDORFBAU nach eigenen Angaben in seine Wiederbelebung investiert. Am 25. September wird die Wiedereröffnung gefeiert; der Gästebetrieb im neuen Haupthaus beginnt im Dezember.
An die Glanzzeit des Hauses erinnern heute mehr als Fotografien. Eine über 200 Jahre alte Sternzeichenbar, Bleiglasfenster, Möbel und Schmiedearbeiten wurden restauriert und in das neue Ensemble integriert. Auch Margot Werner, die eng mit der Geschichte des Berwanger Hofs verbunden ist, hat im „Raum der Stars“ ihren Platz. Das ehemalige Stammhaus war nicht mehr zu erhalten; an seiner Stelle steht nun die Residence.

Der neue Berwanger Hof wächst in Etappen. Das Jagdhaus mit 13 Apartments ist bereits seit Juli 2025 in Betrieb. Damals eröffnete auch das Restaurant ALPS KITCHEN, das neben Resortgästen Besucher aus der Region empfängt. In der neuen Residence entstehen 37 Apartments und Suiten sowie ein Wellnessbereich mit Infinity Pool, Fitnessraum und einem kleinen gastronomischen Angebot. Ab spätestens Frühjahr 2027 soll die Alpenspitze weitere 30 Einheiten beisteuern. Insgesamt wird das Resort dann 80 Apartments und Suiten umfassen.
Das touristische Management liegt bei ALPS RESORTS. Bis die ersten Gäste im Dezember in die Residence einziehen, nutzt der Betreiber die kommenden Wochen, um Mitarbeiter einzuarbeiten und die Abläufe im neuen Haus zu erproben. Aus dem früheren Hotel wird damit Schritt für Schritt ein Resort, das ganzjährig Gäste nach Berwang bringen soll.

