Von der Spüle an die Spitze: Burgerkette Jim Block hat einen neuen Chef
Sein erster Arbeitsplatz bei Jim Block war die Spüle eines Restaurants in Hamburg-Barmbek. 21 Jahre später führt Jan-Philip Kotucha die Burgerkette: Seit dem 1. August ist der 38-Jährige Geschäftsführer. Auf ihn warten zwölf Restaurants in Hamburg, Hannover, Berlin und Rostock – und die Aufgabe, die Marke an weitere Standorte zu bringen.
Sein erster Arbeitsplatz bei Jim Block war die Spüle eines Restaurants in Hamburg-Barmbek. 21 Jahre später führt Jan-Philip Kotucha die Burgerkette: Seit dem 1. August ist der 38-Jährige Geschäftsführer. Auf ihn warten zwölf Restaurants in Hamburg, Hannover, Berlin und Rostock – und die Aufgabe, die Marke an weitere Standorte zu bringen.
Was im Jahr 2005 als Ferienjob begann, wurde zur Karriere in der Systemgastronomie. Kotucha arbeitete sich von der Spüle über Grill und Kasse ins Management vor, absolvierte seine Ausbildung zum Fachmann für Systemgastronomie und leitete später mehrere Restaurants. Zuletzt verantwortete er als Bereichsleiter sieben Standorte. Im März 2026 übernahm er die Position des Director Operations.
Dabei beschäftigte er sich nicht nur mit dem Tagesgeschäft. Kotucha wirkte an neuen Produkten mit und arbeitete daran, Abläufe in den Restaurants zu verbessern. Ein Beispiel steht in Rostock: Der im November 2025 eröffnete Standort dient Jim Block als Testfeld für neue Design- und Serviceelemente. Gemeinsam mit dem Team entwickelte Kotucha dort eine Küchenaufteilung mit kürzeren Wegen und besserer Flächennutzung. Rund 1,3 Millionen Euro investierte die Block Gruppe nach eigenen Angaben in den Umbau.
Diese Erfahrungen sollen nun in die nächsten Restaurants einfließen. Jim Block plant weitere Standorte in Deutschland und sucht derzeit vor allem im Norden nach passenden Flächen. Die 1973 von Eugen Block gegründete Marke setzt auf Burger und Salate im Selbstbedienungsformat.
Kotucha übernimmt die Führung nach Sven Freystatzky, der Jim Block Ende August nach fünf Jahren verließ. Unter seinem Vorgänger wurden Restaurants modernisiert und neue Standorte eröffnet. Kotucha kennt sowohl die Arbeit hinter dem Grill als auch die Planung neuer Betriebe. Nun muss er zeigen, wie gut sich das Konzept über die bisherigen zwölf Restaurants hinaus tragen lässt.
